Genderinstitut Hamburg
Aktuelles
19.05.2012
Aktuelles


(Ab-)Berufung von Frau Voigt-Kehlenbeck an die FH Wolfenbüttel
neu: Ostfalia Hochschule Braunschweig /Wolfenbüttel
Das Gender Institut hat seine aktive Arbeit vorübergehend eingestellt. Corinna Voigt-Kehlenbeck ist an die Fachhochschule Wolfenbüttel berufen worden.
Frau Voigt-Kehlenbeck lehrt seit WS 2009 an der Ostfalia Hochschule, Standort Braunschweig/Wolfenbüttel.
Ab WS 2011 lehrt sie dort u.a. "Inklusionspädagogik".

Soeben erschienen
Constance Engelfried/Corinna Voigt-Kehlenbeck (Hg.): Gendered Profession. Soziale Arbeit vor neuen Herausforderungen in der zweiten Moderne, VS Verlag

Vortrag
Genderreflexive Subjektorientierung
In einem neuen Beitrag wird ein Vorschlag unterbreitet für interessierte Teams, die sich gemeinsam qualifizieren möchten.
Das Konzept einer genderreflexiven Subjektorientierung folgt der erklärten Absicht das Flankieren und Begleiten (Voigt-Kehlenbeck, 2008) zum einen zielgruppengenau und zum anderen handlungsfeldspezifisch zu fassen und darin den genderreflexiven Blickwinkel als Bestandteil einer modernen Sozialen Arbeit zu definieren. Gender wird darin auf der Basis der neuesten Genderforschung konfiguriert um die Kommunikation in gemischten Teams über geschlechtsspezifische Deutungen zu substantiieren.
Der Ansatz einer genderreflexiven Subjektorientierung setzt die Wege, die das Subjekt gewählt hat, in den Mittelpunkt. Von besonderem Interesse sind dabei die Auswirkungen geschlechtsspezifischer Deutungen, die das Leben des Subjektes prägen. Mit diesem Ansatz lässt sich professionelles Nachdenken über flankierende Maßnahmen entfalten. (download)
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Wuppertaler Appell
Beratungsstellen werden dem ansteigenden Hilfebedarf nicht mehr gerecht
Experten warnen vor einer qualitativ und quantitativ unzureichenden Versorgung insbesondere der männlichen Opfer.
Fachstellen leiden unter chronischer Unterfinanzierung und können den aktuell angestiegenen Hilfebedarf bei weitem nicht decken.
Vom 23. - 25.4. 2010 fand in Wuppertal ein Vernetzungstreffen von Experten aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich statt, die männliche Opfer sexualisierter Gewalt begleiten, beraten und zum Thema forschen.
Diese warnen im Zusammenhang mit den Enthüllungen von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen in kirchlichen und anderen Institutionen vor einer qualitativ und quantitativ unzureichenden Versorgung insbesondere der männlichen Opfer.
Es gibt im deutschsprachigen Raum nur eine Handvoll spezialisierter Beratungsstellen für männliche Opfer sexualisierter Gewalt. Diese Fachstellen leiden unter chronischer Unterfinanzierung und können den aktuell angestiegenen Hilfebedarf bei weitem nicht decken.
In der Debatte wird aktuell kaum offengelegt, dass es sich bei den nun diskutierten Fällen mehrheitlich um Jungen bzw. Männer handelt und diese auch aktuell weiter Opfer sexueller Gewalt und Misshalndlungen sind. Es gilt daher geschlechtsspezifische Aspekte bei der Ausgestaltung der Hilfs- und Beratungsangebote zu berücksichtigen, damit Jungen und Männer eine angemessenen Unterstützung und adäquate Ansprechpartner finden.

Im Anhang finden sie einen bei diesem Vernetzungstreffen formulierten Appell.
Bitte senden Sie diesen auch gerne an weitere Interessierte.


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Nicht länger Macho sein müssen!
Mrünes Männer Manifest (9.4.2010)
Wer sich für die aktuelle Diskussion über Positionen interessiert, die Männer entwerfen und die entsprechenden Reaktionen kennen lernen möchte, sei auf den kurzen Artikel in der Taz ( http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/nicht-laenger-machos-sein-muessen/)bzw. auf die entsprechende homepage der Grünen verwiesen. Ein lohnenswerter Einblick in einen schönen Text und eine kompetent begründete Haltung, die gerade in der Vielfalt der Reaktionen noch einmal an Profil gewinnt.

Link: Mehr Informationen

Das Gender Institut Hamburg stellt seine Arbeit ein

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